Nach wahren Begebenheiten

Romane und Sachbücher, die auf echten Ereignissen beruhen.

  1. 1

    Lebenszeit

    Diane Messner, Reinhold Messner · 336 Seiten

    Der über 80-jährige Bergsteiger Reinhold Messner und seine 35 Jahre jüngere Frau Diane schreiben in getrennten Kapiteln über das Altwerden, über Abschiede und darüber, was von einem Leben bleibt.

    Für wen: Leser von Messners Bergbüchern, die ihn jetzt privat und nachdenklich erleben wollen; alle, die sich mit Altern, Tod und Lebensbilanz beschäftigen, ohne einen Ratgeber zu suchen.

  2. 2

    Ich bau mir 'ne Welt, die Männern nicht gefällt

    Cindy-Adriana Speich · 208 Seiten

    Eine Friseurin aus Thüringen saniert ohne Vorkenntnisse eine Abrissbude, filmt sich dabei für über eine Million Follower – und erzählt, warum eine Frau mit Bohrmaschine so viele Männer wütend macht.

    Für wen: Follower ihres Instagram-Kanals; Leser, die Alltagsfeminismus lieber lustig und persönlich als theoretisch mögen; Fans von Erfahrungsbüchern mit Wut und Witz.

  3. 3

    The Steps

    Sylvester Stallone · 352 Seiten

    Stallone erzählt seinen Weg von einer harten Kindheit und erfolglosen Jahren in New York bis zum Triumph von „Rocky“ bei den Oscars 1977 – eine Aufstiegsgeschichte über Hartnäckigkeit.

    Für wen: Rocky- und Kinofans, Leser von Aufsteiger-Memoiren; laut SZ-Rezension auch als Motivationslektüre.

  4. 4

    „Ihr Kind ist anders“

    Annika Lau, Klaus Skrodzki · 224 Seiten

    Eine TV-Moderatorin erzählt, wie ihre Familie vom ersten Verdacht im Kindergarten bis zum Alltag mit der ADHS-Diagnose ihres Sohnes fand – jedes Kapitel ergänzt um die Einordnung eines ADHS-Arztes.

    Für wen: Eltern von Kindern mit (vermuteter) ADHS, die Erfahrungsbericht und Zuspruch suchen statt eines systematischen Fachbuchs.

  5. 5

    Swan Song

    Charles Spencer · 384 Seiten

    Fast dreißig Jahre nach Dianas Tod erzählt ihr jüngerer Bruder von der gemeinsamen Kindheit, ihrer Zeit als Ikone und der Woche ihres Todes – persönlich und mit scharfer Kritik an Presse und Königshaus.

    Für wen: Leser von Royal-Memoiren und Zeitgeschichte, die Diana aus Familiensicht kennenlernen wollen; kein investigatives Sachbuch, sondern Erinnerungen.

  6. 6

    Schwestern. Trotz allem

    Max Moor · 560 Seiten

    Drei Schwestern werden in Österreich am Ende des Zweiten Weltkriegs auseinandergerissen und gehen über vier Jahrzehnte völlig verschiedene Wege – verbunden nur durch Erinnerungen und drei Glücksknöpfe.

    Für wen: Leser von Familien- und Schicksalsromanen über die Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeit, die umfangreiche Bücher mit mehreren Perspektiven und österreichischem Kolorit mögen.

  7. 7

    »Mama, bitte lern Deutsch«

    Tahsim Durgun · 208 Seiten

    Schon als Grundschüler dolmetscht Tahsim für seine kurdische Mutter Abschiebebescheide und Arztgespräche – ein Buch über eine Kindheit zwischen Behördenbriefen, Schule und Fliesentisch.

    Für wen: Fans seiner Social-Media-Videos; Leser, die Migration aus der Innensicht verstehen wollen; Jugendliche und Erwachsene (2026 für die Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises nominiert, Verlag).

  8. 8

    Ich bin dann mal weg

    Hape Kerkeling · 368 Seiten

    Ein bekennender Couch-Potato und TV-Komiker läuft nach Hörsturz und Gallen-OP sechs Wochen lang den Jakobsweg nach Santiago – ein Tagebuch über Blasen, Mitpilger und die Frage nach Gott.

    Für wen: Leser, die mit dem Gedanken ans Pilgern spielen oder humorvolle Reise- und Selbstfindungsberichte mögen; Kerkeling-Fans.

  9. 9

    Can't Hurt Me

    David Goggins · 368 Seiten

    Ein Junge aus einer gewalttätigen Familie wird zum Navy SEAL und Ultraläufer – und erklärt anhand seines Lebens, wie man durch Schmerz und Disziplin über die eigenen Grenzen hinauskommt.

    Für wen: Leser, die harte Motivations- und Durchhaltebücher mögen (Ausdauersport, Militär, Selbstdisziplin); wer sanfte Ratgeber sucht, ist falsch.

  10. 10

    Die Schnabels

    Katrin Hörnlein · 240 Seiten

    Eine der größten Familien der alten Bundesrepublik – Eltern und 17 Kinder, geboren zwischen 1952 und 1975 – erzählt aus vielen Blickwinkeln, wie Alltag, Rollenbilder und Gesellschaft zwischen Wirtschaftswunder und Mauerfall aussahen.

    Für wen: Leser erzählender Sachbücher über Familien- und Alltagsgeschichte der Bundesrepublik; wer selbst in einer großen Familie aufgewachsen ist oder die 1950er- bis 1980er-Jahre erlebt hat.

  11. 11

    Jenseits der Brandmauer

    Monchi · 229 Seiten

    Ein Punksänger zieht zurück in sein vorpommersches Heimatdorf, in dem mehr als die Hälfte AfD wählt – und erzählt, warum er trotzdem bleibt, streitet und mit anpackt.

    Für wen: Leser, die Ostdeutschland jenseits von Wahlkarten verstehen wollen; Fans von Feine Sahne Fischfilet und von „Niemals satt“.

  12. 12

    Du darfst nicht alles glauben, was du denkst

    Kurt Krömer · 192 Seiten

    Einer der bekanntesten Komiker Deutschlands erzählt offen und mit Witz von dreißig Jahren unerkannter Depression, Alkohol, Tagesklinik und dem Weg zurück (nach Verlag).

    Für wen: Betroffene und Angehörige, die eine ehrliche Erfahrungsgeschichte statt eines Ratgebers suchen; Fans von „Chez Krömer“. Krömer selbst betont, er sei kein Therapeut und das Buch kein Ratgeber (Zitat in Jungle World).

  13. 13

    Nein sagen

    Matthias Brandt · 117 Seiten

    Aus seiner Gedenkrede in Plötzensee macht Matthias Brandt ein kurzes, persönliches Buch über den Widerstand gegen das NS-Regime – auch den seiner Eltern – und darüber, wann man heute Nein sagen muss.

    Für wen: Leser, die sich für den 20. Juli und Erinnerungskultur interessieren und eine persönliche Stimme zur Demokratie-Debatte suchen; Fans von Brandts Erzählbänden.

  14. 14

    ... trotzdem Ja zum Leben sagen

    Viktor E. Frankl · 192 Seiten

    Ein Psychiater beschreibt, wie der Lageralltag in Theresienstadt, Auschwitz und Türkheim die Seele der Häftlinge veränderte – und warum Menschen selbst dort einen Sinn finden konnten.

    Für wen: Leser von Holocaust-Zeugnissen und alle, die sich für Psychologie, Sinnfragen und Resilienz interessieren; Einstieg in Frankls Logotherapie.

  15. 15

    Eine Hymne an das Leben

    Gisèle Pelicot, Judith Perrignon · 256 Seiten

    Die Frau, die 2024 im Prozess von Avignon auf Anonymität verzichtete, erzählt selbst – von dem Morgen auf der Polizeiwache, an dem ihr altes Leben endete, von ihrer Kindheit, fünfzig Jahren Ehe und dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

    Für wen: Leser von Memoiren und Zeitgeschichte, alle, die den Pelicot-Prozess verfolgt haben und ihre eigene Sicht kennenlernen wollen; Interesse an Debatten über sexuelle Gewalt.

  16. 16

    Fußball-Stars – Alles über Yamal

    Simon Mugford · 128 Seiten

    Die Geschichte von Lamine Yamal – vom Barça-Fan aus Rocafonda, der als Baby mit Lionel Messi fotografiert wurde, bis zum Europameister 2024, noch vor seinem 18. Geburtstag – als Comic-Erstlesebuch mit Steckbrief, Zahlen und Quiz.

    Für wen: Fußballbegeisterte Kinder ab 7 Jahren (Verlag: 7–9 Jahre, 2./3. Klasse), auch Lesemuffel; typisches Geschenk für Fans des FC Barcelona und der spanischen Nationalelf.

  17. 17

    Freiheit

    Angela Merkel, Beate Baumann · 736 Seiten

    Die frühere Kanzlerin erzählt ihre „zwei Leben“ – 35 Jahre als Pfarrerstochter und Physikerin in der DDR, 35 Jahre im vereinten Deutschland bis zum Abschied aus dem Amt 2021 – und erklärt, wie ihre großen Entscheidungen zustande kamen.

    Für wen: Leser von Politikermemoiren und Zeitgeschichte, wer die Ära Merkel (Finanz- und Eurokrise, 2015, Ukraine, Pandemie) aus ihrer Sicht nachlesen will; besonders lohnend für Interessierte am DDR-Alltag.

  18. 18

    Abschied von Amerika

    Marc Pitzke · 352 Seiten

    Ein deutscher Korrespondent, der sein halbes Leben in den USA verbracht hat, erzählt in Reportagen und Erinnerungen von 1980 bis in die zweite Trump-Amtszeit, wie ihm seine Wahlheimat fremd wurde.

    Für wen: Leser von persönlichen USA-Bilanzen und Korrespondentenbüchern, SPIEGEL-Leser, wer verstehen will, wie sich Amerika seit den Achtzigern verändert hat – auch aus queerer Perspektive.

  19. 19

    „Ich singe um mein Leben“. Reinhard Mey – ein Porträt

    Oliver Kobold · 368 Seiten

    Ein Literaturwissenschaftler erzählt Reinhard Meys sechs Jahrzehnte lange Karriere entlang seiner Lieder – von den Burg-Waldeck-Festivals der Sechziger bis zum 30. Studioalbum 2026 –, ausdrücklich als Porträt, nicht als Biografie.

    Für wen: Mey-Fans und Liedermacher-Interessierte, Leser von Musikerporträts, die Werkdeutung und Anekdoten mögen; wer Kobolds „Reinhard Mey. 100 Seiten“ kennt und mehr will.

  20. 20

    Im Schatten der Drohnen

    Alexander Gertz · 256 Seiten

    Ein deutscher Student mit ukrainisch-russischen Wurzeln, der eigentlich Diplomat werden wollte, geht nach dem russischen Überfall in die Ukraine, wird Sanitäter in der Armee und schreibt auf, wie der Drohnenkrieg den Frontalltag im Donbass verändert.

    Für wen: Leser, die den Ukraine-Krieg aus der Innensicht eines Beteiligten verstehen wollen, statt aus Nachrichten und Analysen; Interessierte an Kriegsreportagen und Erfahrungsberichten.

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