Blendwerk
Kluftinger ermittelt von Volker Klüpfel, Michael Kobr
Ein Familienausflug in den Eistobel endet mit einer toten Allgäuer Influencerin – und Kommissar Kluftinger muss sich durch Reels, gekaufte Follower und Hasskommentare ermitteln.
- 432 Seiten
- Tempo: ausgewogen
- Anspruch: leicht
- Band 14 der Reihe Kluftinger-Krimis
Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783550202643).
Fans humorvoller Regionalkrimis und der Kluftinger-Reihe, die Familienchaos und Dialekt genauso schätzen wie den Fall.
Leseprobe: auktorialer Erzähler nah an Kluftinger, Präteritum, viele Dialoge mit Allgäuer Mundart, Situationskomik (Kluftingers „Allgäu-Denglisch“, Übersetzungs-App der japanischen Verwandten). Kapitel mit Hashtag-Titeln (#ALLEMITNAND), das erste rund 9 Seiten; der Fall kündigt sich erst im zweiten Kapitel an – gemächlicher, launiger Einstieg.
Kurzprofil
- Ähnliche Bücher: Rita Falks Eberhofer-Krimis (bayerischer Provinzkommissar, Familie und Humor im Vordergrund); Jörg Maurers Jennerwein-Krimis (Alpen-Regionalkrimi mit viel Witz).
- Wissenswert: Die ersten fünf Kluftinger-Bände hatten sich laut Focus Online (2011, zitiert in Wikipedia, abgerufen 2026-10-14) 2,6 Millionen Mal verkauft. Fünf Bände wurden mit Herbert Knaup als Kluftinger für BR/Das Erste verfilmt (2009–2016, ebd.).
Worum es geht
- Kluftinger, frisch in den Altusrieder Gemeinderat gewählt und dort im Clinch mit Dauerrivale Dr. Langhammer, macht mit Erika, Sohn Markus, Schwiegertochter Yumiko, Enkelin Maxima und Yumikos Schwester Miyako aus Japan einen Ausflug in den Eistobel im Westallgäu.
- Die Schlucht ist Drehort einer koreanischen Netflix-Serie und zieht Selfie-Touristen an. Dort wird eine bekannte Allgäu-Influencerin tot im Wasser gefunden.
- Zentrale Frage: Unfall bei einem riskanten Foto oder gezielter Mord in der Welt von Markenkooperationen, Fake-Accounts und Online-Hass?
Auszeichnungen & Listen
- Keine für diesen Band gefunden (2026-10-14).
- Reihe: Verfilmungen von „Erntedank“, „Milchgeld“, „Seegrund“, „Herzblut“ und „Schutzpatron“ (BR/Das Erste, 2009–2016) laut de.wikipedia.org (abgerufen 2026-10-14) – nicht dieser Band.
Reihe & Ausgaben
- Kluftinger-Krimis: 1 Milchgeld (2003), 2 Erntedank (2004), 3 Seegrund (2006), 4 Laienspiel (2008), 5 Rauhnacht (2009), 6 Schutzpatron (2011), 7 Herzblut (2013), 8 Grimmbart (2014), 9 Himmelhorn (2016), 10 Kluftinger (2018), 11 Funkenmord (2020), 12 Affenhitze (2022), 13 Lückenbüßer (2024), 14 Blendwerk (2026) – laut Wikipedia (2026-10-14). Weitere Bände sind noch nicht in der Datenbank.
Stimmen aus Rezensionen
- Schwäbische Zeitung (Katja Waizenegger, 01.10.2026, Vorbericht): spannend mit Verwicklungen, Social Media werde nicht einseitig verteufelt, Kluftinger entwickle sich weiter. Keine Kritikpunkte genannt. schwaebische.de
- LovelyBooks (4,5 von 5 bei 50 Bewertungen, 2026-10-14): Lob für das Wiedersehen mit den Figuren; Kritik, der Kriminalfall sei „etwas kurz geraten“, eine weitere Stimme („Archer“) bemängelt rassistisch angehauchten Humor, Seifenoper-Atmosphäre und Seitenhiebe gegen Veganer und Influencer („Krimi – welcher Krimi?!“). lovelybooks.de
- vorablesen.de (71 Rezensionen, 2026-10-14): Tendenz sehr positiv, gelobt wird der humorvolle Ton. vorablesen.de

